Bricht dem Mainzer Rathaus das Fundament weg?

Rathaus ohne Ende und ohne Kostendeckel! Dem Stadtratsbeschluss der Ampel, das Rathaus, um jeden Preis zu sanieren, ohne die Gesamtkosten zu kennen, konnten die FREIEN WÄHLER in der letzten Stadtratssitzung am 23.09.2020 nicht zustimmen.“, so Erwin Stufler, Stadtrat der FREIEN WÄHLER. 

Das Rathaus hat 1970 ca. 40 Mio. Euro gekostet. Kalkuliert man die Kostensteigerung der letzten 50 Jahre von mindestens 500 %  ein, so sind Kosten von mindestens 200 Mio. Euro zu erwarten – und nicht 114 Mio. Euro.“ rechnet Erwin Stufler vor. 

„Die Mainzerinnen und Mainzer haben es verdient, die kompletten Zahlen zu kennen. Und natürlich incl. Rathaus-Keller, Jockel-Fuchs-Platz und Tiefgarage!“. „Diese Gebäude rauszurechnen ist Augenwischerei.“, so Stufler weiter. „Man muss den Jockel-Fuchs-Platz als Ensemble sehen. Deshalb müssten alle Gebäude auch einkalkuliert werden!“.

Erwin Stufler (Stadtrat)

Die FREIEN WÄHLER fordern, dass die Verwaltung alle Ergebnisse der „Projektgruppe Rathaus“ veröffentlicht.

Was ist z.B. mit der Bausubstanz im Keller des Rathauses? Wie lange trägt dort der Beton, Jahrzehnte wegen falscher Isolierung nass und angerostet, noch das Rathaus? Welche Kosten sind dort zu erwarten, wieso werden diese Kosten nicht jetzt auch zu den Kosten der Rathaussanierung addiert?

Stimmt es, dass der Denkmalschutz auf neuen Büro-Türen mit den Originalmassen besteht? (Hintergrund: Im Rathaus gibt es hunderte Türen. Manche sind 103 cm breit, andere 105, wieder andere 104 oder 107 cm. Es wird berichtet, der Denkmalschutz bestünde auf unterschiedlich breiten Türen. Wäre ein einheitliches Maß (z.B. 103 cm plus Blende) nicht preiswerter und leichter zu handeln?

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