Mehler: Klärschlammverbrennung überflüssig, teuer und umweltbelastend – Nassverfahren effizienter

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Kurt Mehler (Stadtrat)

Die Stadtratsfraktion Freie Wähler-Gemeinschaft (FW-G) spricht sich nach wie vor gegen den Bau einer Klärschlammverbrennungsanlage in Mainz aus. Hintergrund ist die von der Firma Chemische Fabrik Budenheim entwickelte Probe- bzw. Pilotanlage zur Rückgewinnung von Phosphat aus nassem Klärschlamm. Dazu äußert sich der Fraktionsvorsitzende der FW-G, Kurt Mehler:

„Der Clou dieser Neuentwicklung ist, dass keine Verbrennung zur Phosphatrückgewinnung nötig ist. Da diese neue Technik im Nassverfahren funktioniert, wäre sowohl die Verbrennungsanlage als auch der damit einhergehende Klärschlamm-Tourismus nach Mainz überflüssig.“

Die positiven Folgen sind eindeutig: Investitionskosten in Höhe von fast 40 Millionen Euro entfallen. Es gäbe keine Mülltransporte mit Klärschlamm aus dem Süden von Rheinland-Pfalz mehr, denn nach der Phosphatrückgewinnung kann der Rest des Mainzer Abfalls in der vorhandenen Müllverbrennungsanlage dezentral entsorgt werden. Die Umwelt bliebe vor tausenden LKW-Fahrten verschont. Zudem ist die Anlage zur Rückgewinnung von Phosphat aus Klärschlamm sehr flexibel. Sie kann sowohl in größeren Kläranlagen sowie kleineren eingesetzt werden.

„Somit kann jede Kläranlage ihr eigenes Phosphat zurückgewinnen und den Restschlamm direkt vor Ort verbrennen“, so Mehler „Unsere Umwelt wird geschont. Die Stadt Mainz spart sich viele Millionen und kann die Müllgebühren stabil halten.“

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